Die neuen Welpentagebücher gibt es bei uns jetzt als Blog

weil sie schneller zu bedienen sind, Fotos bei Picasa abgelegt werden können und- das Wichtigste- jeder Eintrag kann über die Stichwortsuche katalogisiert und themenbezogen gefunden werden.
Daher werde ich die Einträge kürzer gestalten und versuchen, die verschiedenen Themen aufzusplitten.
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Samstag, 24. Januar 2009

Endlich mal wieder ein paar neue Fotos von H-Würflern

Abschied und Neubeginn >

Ich hoffe alle sind gut ins neue Jahr gerutscht und noch guten Mutes für das Jahr 2009.
Übrigens die neuen Fotos in dem alten Album findet man am Besten über die Namenstags.
Neue Fotos gibt es heute von Hugo, Heinrich und Humbold.

Samstag, 20. September 2008

Hannah und Helene in Lembruch


Letztes Wochenende trafen sich Hannah und Helene in Lembruch bei der Körung und Schau des Hovawart-Clubs.
Auch wenn beide natürlich noch nicht wie Astor offiziell teilnahmen, so zogen sie doch ihre eigene persönliche Schau ab :-)
Sie bewegten sich auf dem Gelände, als hätten sie nie etwas anderes getan, hatten schnell Gelände, Menschen, Küche und See zu ihrem eigenen persönlichen Revier erkärt, na ja- wie es eben so ist :-)

Montag, 15. September 2008

Neues von Humbold-Cooper



Gestern abend kam dieser Gruss von Humbold und die Mail ist so nett geschrieben, dass ich da keine neue Schreibe zu machen muss oder irgendetwas rumändern will :-)

"Hallo liebe Frau Naegelsbach,
nun, da in unserem Leben so langsam wieder der Alltag einkehrt, finde ich ein wenig Zeit, um Ihnen vom Werdegang Humbold-Coopers zu berichten. Cooper(hört inzwischen übrigens super auf seinen neuen Namen) geht es prima!!!!

Er hat (gestern gemessen) inzwischen eine Schulterhöhe von 49,5 cm erreicht und sein letztes Gewicht (vor etwa anderthalb Wochen) lag bei 18,3 kg -inzwischen dürften es so an die 20 kg sein. Ich schicke Ihnen ein paar Fotos von letzter und vorletzter Woche mit - er hat ein wunderschönes und bereits jetzt total ausdrucksstarkes Gesicht bekommen!
Beim Tierarzt haben wir zwei Termine - mit Hilfe der hündischen
Tierarzt-Assistentin Pepper, dem Zwergschnautzer der Tierärztin, der mit auf dem Untersuchungstisch saß - souverän gemeistert, einen zur allgemeinen Untersuchung und (leider) positiven Befundung der Kotprobe und einen Zweiten zum Impfen.
Nun steht uns noch ein dritter Termin bevor, im Rahmen dessen Frauchen einen Sachkundenachweis absolvieren muss (dieser ist in Nordrhein-Westfalen für Halter von Hunden über 40cm und/oder über 30 kg vorgeschrieben), während Cooper die zweite Tollwutimpfung erhält.


In der Hundeschule sind wir inzwischen aus der Welpengruppe ausgeschieden und bei den Junghunden gelandet, was weniger mit dem Spielverhalten Coopers sondern vielmehr mit seiner Körperstatur zusammenhängt. Die anderen Welpen wirken neben ihm allerdings in der Tat körperlich deutlich unterlegen! Die ausgeprägte Lernfreude Coopers, von der ich Ihnen bereits erzählt hatte, ist nach wie vor beeindruckend - er ist extrem wissbegierig und lernt in einem

derartigen Tempo, dass ich mir schnell neue Hundebücher kaufen musste, weil mir die Ideen auszugehen drohten!

Unsere Sozialisationsbemühungen hat er ebenfalls bravourös gemeistert; weder ein Benzinrasenmäher oder eine
Bohrmaschine, noch Fußgängerzonen, Einkaufspassagen, Aufzüge oder eine lärmende Handballmannschaft konnten ihn aus der Ruhe bringen. Das einzige,was ihn zu einem Rückzug veranlasst, sind große Tiere anderer Arten - z.B.Pferde (auf dem Asphalt klappernd) oder Kühe (im Kuhstall und laut muhend); hieran werden wir geduldig und in kleinen Schritten weiter arbeiten.

Die erste Arbeitswoche hat Cooper auch schon hinter sich gebracht - nach 3 Wochen Urlaub mit Herrchen und Frauchen gemeinsam, war das für ihn natürlich erstmal eine riesige Umstellung.
Gott sei Dank hat meine Chefin ein großes Herz für Tiere und das allergrößte Herz für Hunde. Als Halterin von 2 Hunden und Hundetrainerin achtet sie penibel darauf, dass es dem Welpen nicht zu viel wird. Ich darf immer dann, wenn Cooper es braucht, eine "Hundepause" einlegen und in der vergangenen Woche hat sie mich mehrfach deutlich vor Feierabend nach Hause geschickt, weil Cooper sichtbar keine Lust mehr auf im-Büro-liegen hatte.
Bewohner und Mitarbeiter haben ihn allesamt bereits ins Herz geschlossen und Cooper muss jeden Tag alle Menschen in der Einrichtung, die er schon kennt, aufs Herzlichste begrüßen (geschieht dies nicht, geht er keinen Meter weiter).

Interessanterweise unterscheidet er inzwischen sehr deutlich zwischen Menschen, die er kennt und solchen, bei denen das nicht der Fall ist - wohingegen er in den ersten Wochen noch wahllos jeden Zweibeiner freudetaumelnd begrüßen musste - egal ob dieser das

wünschte oder nicht!
Bei meiner Chefin im Büro hat Cooper schon einiges angestellt - in erster Linie natürlich Beute gemacht und Gott sei dank noch nicht allzuviel kaputt.
Neben ihrem Schreibtisch liegt ein "ergonomisches Hundekissen", mit so Styroporkügelchen gefüllt. Ein Fehlkauf, den sie vor einigen Jahren getätigt hat, da alle Hunde dieses Kissen total doof finden.

Alle Hunde, außer Cooper, der wie selbstverständlich bereits beim ersten Besuch von diesem Kissen Besitz ergriffen hat und jetzt jedes Mal, wenn er in das Büro geht mit Riesenanlauf auf das Kissen hopst und dort herumtollt.
Soziale Begegnungen mit den anderen Hunden der Einrichtungen gab es auch schon - seine Favoriten sind eine kleine spanische Mischlingshündin (die er allerdings bald um das Vierfache überragen wird) und ein 18 Wochen alter Australian Shepard Rüde. Bei den älteren Semestern hat er sich diverse - teils recht massive - Rügen abgeholt; tja nicht jeder Hund ist beim In-die-Rute-Beißen so tolerant wie Wallace! Aber Cooper kann es dennoch immer noch nicht lassen....
Oh - nun ist es schon wieder Zeit für das Hunde-Abend-Programm vor der letzten Mahlzeit, mein Mann schaut gerade zur Tür herein und zeigt auf die Uhr.
Ich wünsche Ihnen, ihrem Mann und ihren Hunden deshalb nun alles Gute und
sende Herzliche Grüße aus der Eifel!"

Montag, 8. September 2008

Großer Bahnhof für Hilde

2008 H-Wurf, Großer Bahnhof für Hilde >
Gestern ist Hilde nun endgültig ausgezogen und sie hat uns, wie es aussieht, keine Träne nachgeweint :-)
Luisa und Niklas kamen mit ihren Eltern am Freitag zu uns. Samstag durfte Hilde (natürlich auch Hasso) schon mit der ganzen neuen Familie in deren Auto in den Tierpark fahren, Sonntag kam noch Hannes zum "Tschüss sagen" und brachte einen riesigen Kuchen mit und Mittags war Hilde glücklich, dass es wieder los ging.
Sie wollte schon alleine ins Auto steigen und freute sich die ganze Fahrt über, mit Luisa und Niklas zusammen zu sein.
Sie ist bereits gut angekommen, hat gemütlich bis zum Weckerbimmeln inmitten ihrer ganzen Familie die Nacht verbracht, gut gefressen, die Nachbarschaft kennen gelernt und freut sich schon riesig, wenn die Kinder mit ihr zum Spielen in den Garten gehen.
Unsere kleine Hilde ist jetzt schon fast eine große Hilde.
Und ihren Namen darf sie natürlich auch behalten :-)

Donnerstag, 4. September 2008

Hildes letzte Tage in Kiebitzbruch



Was hier so gemütlich aussieht, ist- sind wir doch mal ehrlich- nichts weiter, als der Versuch Hildes, den Korb für sich zu occupieren :-) Aber Pia ist stur und bleibt wo sie ist, bis es Hilde zu langweilig wird und sie wieder abzieht- natürlich mit meinem Latschen :-)

Morgen kommen nun Luisa und Niklas mit ihrer Familie und wir sind schon sehr gespannt, wie Hilde sich mit ihnen anfreunden wird.
Sie hat alles getan, damit uns wirklich das Herz blutet, wenn sie uns verläßt- aber kein fünfter Hund, wenn's auch schwer fällt.


Hilde hat sich zu einem so tollen Junghund entwickelt. Sie macht alles mit, was wir so machen und was die großen Hunde ihr vorleben.
Morgens läuft sie natürlich schon 2 Runden mit durch den Wald, erst mit Gertie und Pia und dann noch mal mit Wallace und Fama.
Wo Wallace schnuppert, schnuppert sie auch, wenn Wallace eine weitere Runde dreht, versucht sie mitzuhalten, wenn alle ein Leckerlie bekommen, sitzt sie brav und wartet, bis sie an der Reihe ist und wenn die Futterschüsseln ausgeteilt werden, weiß sie inzwischen, dass sie erst an letzter Stelle dran ist.
Ab und zu versucht sie noch Gertie von deren Schüssel zu vertreiben und die Näpfe zu tauschen, aber immer seltener. Dafür hat sie Hasso neulich, als er abends nicht an die Milchmahlzeit dachte, den Milcheimer mit dem Rest Welpenmilch durch die Küche bis vor seine Füsse gerutscht.
Sie weiss was sie braucht, unsere Hilde.
Ein Mal täglich braucht sie auch ihre Sondertour. Dann darf sie mit in die Stadt einkaufen, in der Fußgängerzohne viele Hunde und Kinder teffen oder Essen gehen oder Karoline vom Bahnhof abholen, da Fahrstuhl fahren- aber nicht in den Zug einsteigen. Wenn sie das Geschirr blitzen sieht ist sie sofort begeistert dabei und kann es kaum erwarten, dass es los geht.
So richtig Neues scheint es für sie nicht zu geben, sie ist schon ihr Leben lang auf Seebrücken, klappernden Pontons, in Strassen und auf Plätzen rumgelaufen.
Ab und zu kommt Hannes mit Frauchen oder Herrchen im Schlepptau vorbei und dann wird der Park auseinander genommen oder sie rollt sich mit Kira- einer kleinen Dobermannhündin im Gras, wenn deren Frauchen hier ihr Pferd zum Reiten holt.Also Hilde hat zu tun- wenn sie nicht schläft.
Aber wer kommt in Kiebitzbruch schon zum Schlafen?
Da muss der Job gemacht werden und einer der Großen findet immer was zum "Hofwarten", da ist sie dann natürlich mittendrin.
Manchmal verpennen die Großen auch wichtige Ereignisse in Haus und Hof, wenn z.B. der Nudeltopf dampfend kocht, ist keiner da, der mit den Dampf verbellt, das muss sie ganz alleine tun. Genauso ist es mit klappenden Fenstern im Haus oder einem Eisbären im Fernseher.
Das hat's noch nie gegeben und das muss auch nicht sein- findet Hilde.
Sie ist auch der Ansicht, dass es ausreicht, wenn ein Hund im Restaurant, im Kaffee oder beim Fischer sitzt. Ein Zweiter ist da überflüssig, das muss sie ihm dann schon deutlich sagen.
Na ja, ein bischen muss sie halt doch noch dazu lernen, aber das werden ihr dann ab nächster Woche Niklas und Luisa schon beibringen.

Freitag, 29. August 2008

Hilde wird umziehen


Am 07. September wird Hilde in die Nähe von Potsdam zu Niklas und Luisa ziehen und mit ihnen gemeinsam groß werden.
Niklas ist 10 und Luisa 7 Jahre alt. Sie wohnen mit ihren Eltern in einem Haus, dicht am Wald und freuen sich schon riesig auf Hilde.
Damit beide noch genügend Zeit haben Freundschaft mit Hilde zu schließen, bevor sie bei Ihnen einzieht, werden sie schon am Freitag nach Kiebitzbruch kommen und hier bis Sonntag auch schlafen. So können sie schon mit Hilde spazieren gehen, sie füttern und alles lernen, was Hilde so braucht, bevor sie am Sonntag in aller Ruhe mit ihr umziehen.
Nun wird's auch für Hilde richtig spannend im Leben werden.

Montag, 25. August 2008

Welpentreffen der Neubrandenburger Welpen

2008 H-Wurf, Welpentreffen im August >
Sonntag nachmittag haben wir uns das erste Mal in der "Neubrandenburger Runde" bei Hannes getroffen. Eine wunderschöne Nachmittagsparty für Mensch und Hund, die Hannes Familie ermöglichten.
Die Welpen (Henja, Hilde, Hannes, Hugo) haben sofort ihre alten Spiele wieder aufgenommen, innerhalb kürzester Zeit eine Gang gegründet, die über das riesige Firmengelände von "Hannes" zog; Gertie war glücklich über das Wiedersehen und spielte fast die ganze Zeit den Welpen hinterher- und Wallace zeigte sich kein bischen hysterisch, bewachte den Esstisch mit Salaten und Grillfleisch und hatte so seinen Job.
Es war so nett, dass wir beschlossen, am letzten Sonntag im September das Ganze zu wiederholen.
Vielen Dank Euch allen, für den schönen Nachmittag.

Samstag, 23. August 2008

Ein Wort zu den Hovawartmenschen


die wir für unsere Hilde noch suchen und für die übrigen neun H-lis schon gefunden haben.

Auch wenn uns Hilde mehr und mehr ans Herz wächst und sich wirklich bemüht sich unentbehrlich zu machen und wir trotzdem immer wieder betonen- keinen fünften Hund- sind wir nicht im Abgabedruck. Wir haben Zeit zu warten, bis ein Hilde-Fan sich findet, der nichts lieber will, als mit ihr eine Hund-Mensch-Beziehung aufzubauen.

Weil es dem Sozalisierungsprozess unserer Welpen nicht entspricht, geben wir auch Hilde nicht an Menschen ab, bei denen sie später im Zwinger oder ausschließlich in Hof und Garten leben muss, sondern nur in eine reine Familienhaltung. Das impliziert, dass sie auch nach ihrer Abgabe in und mit der Familie - also auch mit im Haus leben kann.
Gegen den Versuch, sie nach der Abgabe mit 8 Wochen doch gleich an einen Zwinger zu gewöhnen, was ohne unser vorheriges Wissen geschah, hat sie sich schon einmal erfolgreich gewehrt, indem sie einfach jegliches Fressen ablehnte und damit erreichte, dass sie nach 48 Stunden wieder zu Hause war.
Unsere Welpen sind nicht für die Zwinger- und reine Aussenhaltung geschaffen. Und genau das haben wir auch so gewollt.
Wer einen Zwinger- oder Gartenhund sucht, sollte sich nach einem Züchter umsehen, wo die Welpen im Zwinger aufgezogen wurden - oder sich eine Alarmanlage installieren lassen. Das ist gegebenfalls billiger :-)
Wer noch einmal zusammengefasst lesen möchte, worum es uns bei der Welpenaufzucht geht, wird hier fündig >>>

Donnerstag, 21. August 2008

Heute sind sie 12 Wochen alt



ein Grund, allen zu gratulieren.
Hilde geht gleich zum Tierarzt- impfen- und dann darf sie mit Hasso ganz alleine einen kleinen Stadtbummel machen und zum "Schwimmen" an den Zierker See.
Das reicht dann auch für heute.

Mittwoch, 20. August 2008

Die 12. Woche ist voll :-)



Hilde findet es nicht wirklich doof, dass sie noch hier ist :-)
Nur wir, suchen noch nach einem neuen Platz für sie.

Dienstag, 19. August 2008

Unwort des Jahres 2008


Ich habe beschlossen, dass wir für 2008 ein Torwitzer-Tannen-Unwort des Jahres wählen.
Das Unwort für 2008 ist: "Stubenrein" :-)

Dieses Wort ist ab sofort bei uns gestrichen und wird durch das Wort "Revierrein" ersetzt.

Daher aus aktuellem Anlass noch einmal ein paar Wiederholungs-Worte zur Sauberkeitserziehung:
Wenn die Welpen mit ca. 12-14 Tagen sehen können, verlassen sie fast alle sofort ihren noch Liege- und Zitzenbereich, um pinkeln zu gehen, noch bevor sie alleine würsteln können ohne helfende Bauchmassage der Hündin.
Wenn sie in der Kiste anfangen ihre Laufübungen zu machen, eiern die ersten auch schon raus, um ihre Würste vor der Kistentür abzulegen.
Voraussetzung ist natürlich, dass sie diese Möglichkeit und keine Durchfälle haben.
Je größer der Bewegungsraum wird, um so weiter gehen sie auch zum lösen, wenn die Möglichkeit besteht.
Diese haben sie natürlich nicht in abgesperrten Räumen, in Kellern, Schuppen und Zwingern. Da lernen Welpen, entgegen ihrem natürlichen Verhalten, in ihren Revierbereich zu puschen und zu kacken.
Bei uns in Kiebitzbruch, wandern sie mit 8 Wochen in die entferntesten nicht genutzten Hofecken, um sich zu lösen. Das können sie 24 Stunden lang tun, da immer einer bei Ihnen im Zimmer schläft und der Hofbereich für sie tagüber und auch nachts frei zugänglich ist.

Wenn ein Welpe nun umziehen muss, was er ja nicht freiwillig tut, kommt er in einen Lebensbereich, der nicht sein Revier ist. Er kennt sich noch nicht aus, weiß noch nicht, was erlaubt und verboten ist, kennt weder die menschlichen noch die tierischen Bewohner, kennt weder Wege zum Löseplatz noch die Frauchens Lieblingsbeete.
Bis er sich zu Hause fühlt, richtig angekommen ist, seinen Lebensraum abgesteckt hat, kann es natürlich geschehen, dass er eine Puschecke auswählt, die nicht im Sinne der restlichen Mitbewohner ist. Wenn der Welpe aber richtig in seinen Lebensbereich eingeführt wird, die Möglichkeit hat, sich zu orientieren und sein Revier zu erobern, ist das im Nu erledigt.

Anders ist es natürlich bei Welpen, die wider die Natur gezwungen waren, sich in ihrem Lebensraum zu lösen. Da kann es dann sein, dass der Welpe etwas länger braucht, um zu kapieren, dass das Lösen im Lebensbereich nun nicht mehr gewünscht ist.
Wer also einen Welpen haben will, der komplikationslos schnell revierrein wird, sollte schon darauf achten, dass er nicht aus Zwinger-, Schuppen- oder Kellerhaltung kommt.

Natürlich ist es notwendig, dass mit einem Welpen, jedesmal nach dem Schlafen raus gegangen wird, wenn er nicht alleine in den Garten kann. Welpen haben- welpenbedingt- noch kleine Blasen und brauchen genausoviel Futter wie erwachsene Hunde. Es ist logisch, dass der Umsatz auch schneller und die Darmentleerung häufiger stattfindet, als bei einem erwachsenen Hund.
Wenn einem Hundebaby stundenlang der Zugang zum Löseplatz versperrt ist, wird es dann natürlich auch wieder notgedrungen in den Lebensbereich machen, abgesehen davon, dass langfristige Störungen des Verdauungstraktes die Folge sind.

Viele Welpen lassen noch Wasser, wenn sie Menschen und fremde Hunde begrüßen, als Zeichen der Unterwürfigkeit. Wenn ein Welpe unter sich puscht, wenn er Sie begrüßt, kann es sein, dass er zu sehr in der Unterordnung ist.

Dieser Artikel hat nichts mit unseren Welpen zu tun !!!
Von den neun bislang abgegeben Welpen kannten sich alle innerhalb von 48 Stunden so gut aus, dass sie nicht mehr ins Haus puschten. Nur bei zwei von Ihnen, stellte sich nach ein- zwei Wochen die typische "stille Blasenentzündung" ein, die die neuen Hundebesitzer überraschte und dadurch auch mal wieder ein See in der Stube war.

Donnerstag, 14. August 2008

Henriette hat jetzt ein eigenes Fotoalbum !



Hier gehts zu Henriettes Album >>>



Und Hannah hat nach Ihrer Ankunft erst einmal ausprobiert, ob sich der Teich genauso gut zum Spielen eignet, wie die Plastikmuschel in Kiebitzbruch.

Montag, 11. August 2008

Hugos erster Job



während Hilde und Humbold noch Ferien haben und sich mit Hasso und Gertie ihre Zeit an den Badeseen vertreiben- riesige Wassermuscheln, aus denen man am anderen Ende nicht herausspringen kann- hat Hugo schon seinen ersten richtigen Job. Er darf jeden Morgen die Zeitung in die Küche tragen. Er muss das richtig gut machen, denn auf meine Nachfrage hin, wurde betont, dass sie tatsächlich komplett dort ankommt- in einem lesbaren Zustand.

Da das mit den Abschiedsfotos- natürlich- so gut wie nie geklappt hat, kann das Album jetzt mit Fotos vom Neubeginn bestückt werden.

Montag, 4. August 2008

Rudelveränderungen



Henja, Hannes, Hermann und Heinrich sind abgeholt und wirklich gut in ihrem neuen Zuhause angekommen.
Henriette ist zur Zeit noch auf Tour nach Meißen.
Morgen wird Hugo umziehen.
Hannah und Helene gehen am kommenden Sonntag auf die Reise. Sie werden den ersten Teil der Fahrt zusammen machen, da ihre Familien befreundet sind.
Wir hoffen alle, dass Hannah in zwei bis drei Jahren bei Rita + Conny, die sicherlich viele Leser kennen, die Hovawartzuchtstätte "vom Windelbrunnen" beim HC mit neuem Welpenleben füllt.
Humbold bleibt noch bis zum 18. August bei uns und dann haben wir ja Hilde noch ein wenig bei uns.
Hilde wird uns natürlich auch wieder verlassen müssen, aber sie muss nicht vor Ende August einen neuen Anfang machen.
Sie wollen wir noch behalten, bis sie 12 Wochen alt ist. Sie hat sich nach und nach erholt und wird langsam wieder die Alte.
Für sie suchen wir jetzt wieder eine Familie.

Freitag, 1. August 2008

Hilde ist seid gestern wieder bei uns



Sie war der 61zigste Welpe, den wir abgaben und der Erste, der lieber gestorben wäre, als dort anzukommen, wo sie wohnen sollte. Sie hat zwei Tage nichts gefressen nur gejammert und nun ist sie wieder hier.
Wir wissen nicht warum, sie hätte es dort sehr gut haben können. Hasso hatte sie mit Gertie in das neue Zuhause gebracht, sich alles angesehen und es gab keinen Anlaß, daran zu zweifeln, dass der Hund dort sehr zufrieden sein könnte.
Nun suchen wir nach Ursachen.

Daher noch einmal dringend an alle, die noch Welpen holen:
1.
Besucher vermuten zwar oft, dass unsere Hunde eventuell ihren alten, vor Wochen verstorbenen Hund noch riechen können, ich bin mir aber nicht so sicher, ob sie dann auch die Konsequenzen daraus ziehen.
Würden Sie Ihr zweijähriges Kind nach einem Umzug in einem Zimmer unterbringen, in dem die Wände voller Bilder mit der Krankheits- und Todesgeschichte des Vormieters sind? Ein etwas perverser Gedanke.
Aber genau tun Sie Ihrem Welpen an, wenn Sie ihn an einem Ort schlafen lassen, an dem sein Vorgänger krank war und starb.
Körbe, Näpfe und Decken sollten für den Welpen neu sein (Waschen nützt nichts, wenn Sie nicht kochbar sind), Aussenzwinger und Hütten müssen gründlich desinfiziert, wieder von Desinfektionsmittel befreit werden, Hütten möglichst austauschen.
Ein Welpe der im Geruch von Krankheit und Tod ankommt hat Angst ebenfalls sterben zu müssen. Und fressen kann er an solchem Ort wohl auch nicht, würden Sie das können?
2.
Lassen Sie den Welpen nie, nie, nie alleine, solange er sich nicht zu Hause fühlt, die Wege zu Ihnen noch nicht kennt und Sie noch nicht genau wissen, welche Abenteuervorlieben Ihr Welpe hat.
Der Welpe sucht sich immer den kürzesten Weg zu Ihnen, solange er sich noch nicht auskennt, immer dem Geruch und dem Auge nach. Er will durch oder über Zäune, springt in Teiche, quer von Treppen etc.,etc.
Er findet die letzte vergessene Schraube auf dem Grundstück, den letzten Rest Stacheldraht, die letzte ungesicherte Steckdose.
Die Unfallgefahr der Welpen ist riesengroß gerade in den ersten Tagen nach seiner Ankunft bei Ihnen.

Dienstag, 29. Juli 2008

Schlussundendlich / der Abschied naht

Bei jedem Welpentagebuch ist es so:
Ende der 7. Woche werden die Berichte und Fotos immer dürftiger und jedes Mal nehme ich mir vor: Diesmal wird es anders.
Es ist einfach zu viel zu tun. Es wird geimpft, entwurmt, die Unterlagen für die Welpenabnahme vorbereitet, die Kaufverträge müssen stehen, Impfpässe müssen ausgefüllt werden, die Mappe für die Welpenkäufer wird gebastelt, der Drucker läuft und läuft - und alles immer mit einem Blick in den Welpenbereich, denn man kann sie kaum einen Augenblick aus den Augen oder Ohren lassen, es sei denn alle schlafen, was kaum noch vorkommt. Zwei sind immer wach und nehmen irgendwas auseinander, Sitzkissen von den Stühlen, Zeitungen, Wäsche, die auf der Leine hing, sich gegenseitig und,und,und. Einer fährt mit irgendeinem Welpen Auto, einer erledigt das Putz- und Waschprogramm. Es ist einfach so. Da bleibt kaum Zeit für ruhige Minuten am Macbook.
Und nun ist es schon wieder so weit. Die ersten machen sich auf den Weg in ihr neues Leben und ich hoffe, wir haben sie gut vorbereitet und bei allen die richtige Wahl getroffen, was ihr neues Zuhause angeht.
Es war ein toller Wurf mit einer tollen Hündin, die uns immer wieder positiv überrascht hat.
Eine völlig komplikationslose Geburt, und das erste Mal, ein Milchüberschussproblem. Gertie hatte so viel Milch, die sie rührend bis in die 7. Woche hinein verteilte, dass wir Schwierigkeiten hatten unser Futter los zu werden. Wie Sauerbier boten wir es an, ohne feste Zeiten, hauptsache alle waren gerade wach und aktiv, damit sie überhaupt was nahmen.
Sie happten etwas rum, warteten auf Gertie, die das Fressen irgendwie auch noch nicht frei gab, dann nach ca. 15 Minuten an die Näpfe gelassen wurde, alles in sich rein schlang und die Welpen gingen an die Mutterbar.
Ich habe mich bei noch keinem Wurf so viel mit der Zufütterung beschäftigt, wie bei diesen Welpen. Das einzige was sie gerne fraßen war Pansen-Mix. Alles Fertigfutter, ob Rinti oder Welpenkugeln hoben sie für Muttern auf.
Wir versuchten zu verhindern, dass Gertie zusätzlich fraß, das hielten wir nicht durch, weil sie trotzdem Milch produzierte und die Welpen dann eben beleidigt hungerten, das ging auch nicht, anderseits setzte sie jedes Gramm Futter in Milch um.
Also ließen wir es zu, zumal alle gut zunahmen, sie säugte und wir reichten Vorspeisen für die Welpen und reichlich Reste für Gertie.
Und dann von einem Tag auf den anderen muß Gertie das Futter freigegeben haben, brauchte nicht mehr angeleint zu werden, wenn die Welpen fraßen, lag unter dem Busch, wartete bis alle fertig waren und entzog sich ihren gierigen Mäulern. Da waren sie schon fast 7 Wochen alt.
Von nun an wurde das Futter Kiloweise umgesetzt und wir waren erleichtert, dass wir den Welpenkäufern die Mutter nicht mitliefern müssen :-)

Eine weitere recht mühsame Überraschung war das Rudel. Außer Gertie "liebte" von den Hunden keiner so recht die Welpen.
Pia konnte glaube ich Welpen nie so richtig leiden, Wallace findet sie einfach nur ätzend und Fama hatte keine Lust den "blöden Bruno" zu spielen.
Ihr wurde diese Anhäufung von Knalltüten einfach zu viel. Sie ist mit ihren 11 Jahren nicht mehr standfest genug, um sich gegen fünf bis zehn Welpen durchzusetzen, die ihr gleichzeitig in Ohren und Rutenhaaren hängen. Sie liebte es, sich in den anderen Teil des welpenfreien Wohnbereichs zurück zu ziehen, wo es einfach auch schön kühl ist. Pia hat lästige Welpen einfach zusammengemangelt und Wallace?
Na mit dem hatte die wilde Hilde so ihren besonderen Spaß. Sie liebte es frontal auf Wallace zu zu springen. Der so aufgescheuchte Wallace, ergriff hysterisch kläffend die Flucht quer über den Hof, rund um die Garage- und Hilde hinterher- freudestrahlend. Das Spiel trieb sie so lange mit ihm, bis die anderen Welpen es auch gelernt hatten und schon nach dem Hase-und-Igel-Prinzip, irgendwo auf ihn warteten. Sie waren alwedder da. Armer Wallace, er wußte genau, dass er sich nicht richtig wehren darf ohne Ärger mit uns zu bekommen.
Wir mußten diesmal sehr darauf achten, dass die großen Hunde ausreichend Rückzugsmöglichkeiten hatten, also mit immer alles offen- alle Welpen dürfen immer überall hin- war diesmal nichts.
Das ist organisatorisch auch nicht weiter tragisch, wenn es in diesem Sommer nicht entweder zu heiss oder tagelang zu nass gewesen wäre, denn das brachte es mit sich, dass alle 14 Hunde am liebstem im kühlen Esszimmer waren :-)
Wer will schon raus, wenn die Sonne vom Himmel brennt und wer schon wenn es wie aus Kübeln schüttet.
Und bei Hunds wissen alle: zu viel Sonne ist nicht gut für kleine Hünde und zu viel Feuchtigkeit auch nicht :-)
Nun gut, die großen Hunde fanden es auch nicht tragisch im welpenfreien Bereich auf antiquarischen kleinen Salonmöbeln rumzulümmeln und zum Spielen hatten die Welpen ja uns, Nele und Gertie- sowie Mengen von Feriengästen und Besuchern. An netten Menschen hat's diesmal nicht gemangelt.
Auch wenn das Rudel langsam wieder schrumpft und heute alle irgendwo vor sich hin grumseln, weil Hilde schon ein großes Loch in die Rudelorganisation gerissen hat, so sind wir noch längst nicht am Schluss, denn ein paar von ihnen werden uns noch bis Mitte August begleiten.
Ach ja, und dann ist ja noch Hannah :-)

Sonntag, 27. Juli 2008

Wo bleiben neue Fotos ?

2008 H-Wurf, Fotos 9. Woche >

So wie oben sehen 90 % der Schnappschüsse aus, die man mal schnell machen will. Entweder es hängen einem innerhalb von Sekunden mindestens 5 Welpen in den Beinen, oder einer versucht sich sofort des Halteriemes der Kamera zu bemächtigen, oder bis der Auslöser zuschlägt sind sie längst woanders, oder einer springt genau mit seinem Hintern vor die Linse oder, oder, oder - und Schlafbilder sind auf Dauer ja auch recht langweilig.

Trotzdem: Ich habe mir fest vorgenommen, von jedem Welpen ein Abschiedsfoto zu machen, mal sehen wer mitmacht :-)

Heute morgen hat uns Henja als erste verlassen und Dienstag wird Hilde folgen. Diesmal gehen die Welpen langsam nach und nach, und das ist auch gut so, denn Gertie ist noch sehr gebunden und kümmert sich immer noch rührend um ihre Welpen.
Wir haben ein festes Welpenabhol-Ritual.
Wenn alle Formalitäten erledigt sind, wird mit Gertie und dem Welpen puschen gegangen, dann darf Gertie das Auto inspizieren, die neuen Welpeneltern setzen sich abfahrbereit ins Auto und ich gebe den Welpen im Beisein von Gertie hinein. Dann wird noch gewunken und Gertie weiß, wo ihr Welpe ist.
So haben wir das schon immer bei der Welpenabgabe gemacht. Fama und Pia waren damit auch zufrieden, aber Gertie hat heute nach 2 Stunden doch wieder angefangen zu suchen.
Wir werden uns viel um sie kümmern müssen.